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News Stadtliga-Team

12. Spieltag Stadtliga 19/20

10.03.2020

Stark begonnen, aber dann stark nachgelassen im Spitzenspiel

SV Siemens Rudolstadt – SSV91 Kleingeschwenda           3:1 (21:25; 25:15; 25:12; 25:19)

Im Duell um die Tabellenspitze starteten beide Teams hoch konzentriert und zeigten den zahlreichen Zuschauern in der Dreifelderhalle hochklassischen Volleyball. Bis Mitte des Satzes lagen beide Mannschaften stets mit nur einem Punkt vorn, bevor die Gegner immer wieder den Ausgleich erzielten. Dann setzten sich die Gäste aus Kleingeschwenda dank einiger, unnötiger Fehler der Gastgeber bis auf 14:18 ab und zwangen die Hausherren zur ersten Auszeit. Siemens kehrte motiviert aufs Feld zurück, konnte den Rückstand mit gewohnt starkem Angriffsspiel zwar bis auf 2 Zähler reduzieren, aber das Satzende war zu nahe, sodass der 1. Satz völlig verdient mit 21:25 an die souverän spielenden Gäste von der Höhe ging.

Die klare Pausenansage, den Druck im Spiel zu jedem Zeitpunkt aufrecht zu halten, fruchtete bei den Siemensianern von Beginn des 2. Satzes an und schnell sah sich Kleingeschwenda mit 14:9 im Rückstand und versuchte  mit der 1. Auszeit den Siemens-Lauf zu unterbrechen. Im Folgenden scheiterten sie jedoch zu oft am Block der Gastgeber, die sich nun selbst lautstark hochschaukelten. Lässt man dies bei den Siemensianern aber zu, läuft deren Spiel wie eine Maschine. Am Ende stand es 25:15 und Kleingeschwenda sah sich seit vielen Spielen erstmals wieder in der ungewohnten Defensive. Dies führte auch im 3. Durchgang zu vielen Eigenfehlern, die es den Hausherren leicht machten, gleich wieder mit 6 Punkten in Führung zu gehen. Viel zu selten nutzte Kleingeschwenda ihren sonst so starken Mittelangriff, während Siemens gefühlt seine Angriffe allesamt durchbrachte. So endete der 3. Satz rasch mit 25:12.

Im letzten Durchgang bäumten sich die Gäste nochmals mit aller Kraft auf, spielten zur Freude der Zuschauer lange Zeit wieder auf Augenhöhe, bevor die Eigenfehler wieder einsetzten und Siemens feiernd dem Satzgewinn mit 25:19 und damit dem nächsten, im Titelkampf so wichtigen 3-Punktsieg entgegen flog.

 

SV Fun Vital Rudolstadt – SV 1883 Schwarza FES             1:3 (16:25; 12:25; 25:21; 25:27)

In ihrem ersten und letzten Heimspiel der Rückrunde empfingen die Volleyballer des SV FUN Vital den FES-Sechser.

Die in Mindestbesetzung angetretene Auswahl der Gastgeber begann den ersten Satz ruhig und konzentriert – Attribute, die in dieser Phase des Spiels ebenso auf die Gäste zutrafen. Diese Pattsituation spiegelte sich bis zum 7:7 auch auf der Punktetafel. Ab diesem Zeitpunkt vergurkten die vitalen Annahmespieler alle fünf folgenden sicher gespielten Aufschläge, so dass der Heimtrainer sehr früh zur zweiten Auszeit gezwungen wurde. Der hohe Grad an Verunsicherung blieb trotzdem bestehen, weshalb die Gäste den ersten Satz völlig verdient mit großem Vorsprung gewannen.

Der Seitenwechsel brachte keine Änderung der Spielsituation mit sich. Vital blieb harmlos und FES freute sich über einfach verdiente Punkte und einen noch deutlicheren Satzgewinn.

Die hoffnungslose Lage der Gastgeber zwang diese zu einer eher seltenen taktischen Finesse: zur Auswechslung des Schiedsrichters. Die in den ersten beiden Sätzen förmlich eingeschläferten Gäste sahen sich nun druckvollen Aufschlägen, mutigen Angriffen und effektvollem Blockspiel ausgesetzt.

Nach Absprache in der Auszeit beim Stand von 7:2 stellte sich der FES-Sechser gut auf die neue Lage ein und es entwickelte sich ein munteres und teilweise gutklassiges Volleyballspiel, welches in diesem Satz durch eine starke Aufschlagserie des vitalen Zuspielers entschieden wurde.

Im vierten Satz sah der einzige Heim-Fan ein leidenschaftliches und ausgeglichenes Spiel, welches, wie die Spielstände der Heimauszeiten bei 9:9, 16:16 und 24:24 verdeutlichen, bis zum Ende sehr spannend blieb. Nach 3 abgewehrten Satzbällen und einer kleinen Portion Glück durfte sich der FES-Sechser über drei Punkte freuen. Vital verlässt nach zwei schwachen und zwei starken Sätzen das Spielfeld erneut ohne Punkte.

 

Thimmendorfer Volleytiere - SV Yuko Saalfeld                         1:3 (25:22, 20:25, 22:25, 17:25)

Nachdem die Volleytiere bereits das letzte Spiel beim VC Schwarza krankheitsbedingt verschieben mussten, kam es auch an diesem Freitag aufgrund kurzfristiger krankheits- und arbeitsbedingter Absagen zu Besetzungsproblemen. Diese wurden jedoch dank jugendlicher, weiblicher Unterstützung behoben, damit man zumindest mit sechs Spielern/-innen auf dem Feld stand. Und gleich vorneweg: Bis auf die fehlende Größe im Block entwickelte sich für die Herren der Volleytiere daraus keinerlei Nachteil. Nach ausgeglichenem Spielbeginn im ersten Satz konnte sich Yuko mit einer 11:7-Führung etwas absetzen. Den Gastgebern gelang es jedoch mit druckvollem Aufschlagspiel postwendend, den Punktestand zu drehen. Trotz Auszeit der Gäste lagen jetzt die Volleytiere mit drei Punkten vorn und hielten diese Führung auch bis zur zweiten Yuko-Auszeit beim Stand von 21:18. Im Satzfinale kam Saalfeld nochmal bis auf einen Punkt heran, bevor die Thimmendorfer den Satz mit 25:22 für sich entscheiden konnten. Yuko machte nun im zweiten Satz mehr Druck im Spiel am Netz und ging auch gleich in Führung. Bei den Volleytieren fehlte jetzt häufiger der erfolgreiche Abschluss im Angriff. Da sich auch die Aufschlagfehler häuften, rannte man über 8:12 und 18:21 bis zum Satzende einem Rückstand hinterher. Die Gäste konnten durch ein 25:20 den Satzausgleich herstellen. Satz drei verlief wieder ausgeglichen. Die erzielten Punkte im Angriffsspiel wechselten genauso wie die weiterhin jetzt auf beiden Seiten auftretenden Fehlaufschläge. Ein kurzer Zwischenspurt von 15:15 auf 19:15 verhalf Yuko zum entscheidenden Vorteil in diesem Satz, denn trotz aller spielerischen Versuche, den Rückstand zu verkürzen, mussten die Volleytiere den Satz mit 22:25 abgeben. Warum dann die Thimmendorfer zum Anfang des vierten Satzes trotz der bisher ordentlichen Leistung total einbrachen, bleibt ein Rätsel. Im Spielaufbau lief überhaupt nichts zusammen, so dass auf den Gegner nicht mal ein Hauch von Druck ausgeübt werden konnte. Nach Auszeiten bei 0:4 und 1:11 war der Satz frühzeitig entschieden. Durch eine kleine Aufschlagserie keimte zwar wieder ein minimaler Funken Hoffnung auf, die Gäste sorgten mit einer Auszeit bei 14:6 aber schnell dafür, dass daraus kein Feuer wurde. Yuko hielt die nun doch wieder auf gleicher Höhe mitspielenden Gastgeber auf Abstand und feierte mit 25:17 einen 3:1-Auswärtssieg.

 

Zur Tabelle: https://www.ssv-kleingeschwenda.de/volleyball/stadtliga-team/tabelle